Nashville, die Zweite! Dieses Mal stieß ich auf die noch frische Fährte einer der fesselndsten amerikanischen Bands.

 

Aus der Wiege der Country Musik stammend, sind „Lambchop“ nur schwer einzuordnen und das ist keine schlechte Sache. Man stelle sich vor, wie die „Tindersticks“ gemeinsam mit „Velvet Underground“ grooven und dabei mit Leonard Cohen und Tom Waits Händchen halten. Das trifft das Bild in etwa zur Hälfte. Laut der offiziellen Version spielen „Lambchop“ eine Mischung aus Blues, Country, Soul und Gospel. Angeführt von ihrem Leadsänger Kurt Wagner, dessen Stimmlage irgendwo zwischen Crooning und Flüstern liegt, entwickeln „Lambchop“ eine unglaubliche Wärme und Direktheit in ihrer Musik, die süchtig macht. Eine Sucht, die ich gerne empfehlen kann.

 

 

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2005
Kammerpop vom feinsten. Kein einziger Hänger unter den 24 Songs des Doppelalbums.
2002
Soulorientierter und bescheidener Instrumentiert als der Vorgänger.
2000
13 Mann Orchester um Kurt Wagner spielt Meilenstein der Countrymusik ein.
 
2005
Retrospektive einer der interessantesten Pop Bands unserer Zeit.
 
2005
Einfachheit, die sich oft als komplex entpuppt. Vergleiche?  Nick Drakes Album Pink Moon.  
2002
Zusammenstellung aus Titeln der derzeit besten Singer/Songwriter. Ruhiges und Wunderschönes Album.