RAS ist das Band-, Studio- und DJ-Projekt meines Freundes und Studionachbarn Robert Galic. Nach Zwischenstationen in Frankfurt und London hat RAS sein Hauptquartier in Berlin aufgeschlagen, von wo aus er seit Oktober diesen Jahres sein eigenes Label „Tonkind“ betreibt (www.tonkind.com).

 

Obwohl das Album „Rhythmic Altered States” bereits von zwei Jahren erschien ist, hat es für mich alle Mal das Zeug zum absolut zeitlosen Klassiker. Besonders afrikanisch basierte Klänge schimmern an vielen Stellen durch diese unglaublich elegante Mischung aus Hip Hop, Reggae, Afrobeat und Jazz. Aber RAS ist nicht nur ein glänzender Jongleur mit Stilmitteln. Beim Hören wird klar, dass der Titel des Albums nicht nur Programm ist, sondern mehr ein Versprechen. Im Laufe der dreizehn Tracks zelebriert RAS sein nach allen Seiten offenes Selbstverständnis auch noch in gediegenen Jazzklängen, funkigen Grooves und sanft pulsierendem House. 
Mit von der Partie sind neben einem ganzen Stall unglaublich talentierter Berliner Musiker (u.a. Seeed Posaunist Jerôme Bugnon) auch die nigerianische Masters-At-Work Muse Wunmi, der New Yoker Rapper Salim und Weird MC aus London.
Das es sich bei „Rhythmic Altered States“ nicht um ein reines Studioprojekt handelt, wird jedem sofort klar, der die unglaubliche Energie dieser Combo auf der Bühne erlebt hat. Hier boxt der Papst im Kettenhemd, um mal wieder ein abgebrühtes Klischee zu verwenden. Und dass dabei neben einem musikalischen Feuerwerk auch noch eine besondere Spiritualität rüberkommt, ist wohl eine der Besonderheiten, die RAS auszeichnen.
Wer sich nur zwei Alben pro Jahr kauft (eines davon sollte natürlich „Travelogue Soundfiles“ heißen), der ist hiermit bestens bedient.

 

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Diese CD sei jedem wärmstens ans Herz gelegt. Die kreative Energie springt RAS direkt aus der Seele in deine Ohren.
 

 

2002

Frederic Galliano - African Divas Der Name ist Programm. Afrikanische Rhythmen, relaxte Jazzimprovisationen und mitreissende Gesangstimmen.

 
Die BFE sind ein Funk/Soul/Hip Hop Kombinat aus? Ja! New York. Die CD empfehle ich immer wieder gerne.      
Früher Sänger der Acid Jazz Band Galliano, macht sich auf musikalische Entdeckungsreise.