Piers Faccini ist für mich ein schönes Beispiel, dass jemand, den die Muse küsst, oft in verschiedenen Bereichen kreativ und erfolgreich sein kann. „Erst war ich Maler, der Songs geschrieben und gesungen hat“ sagt er.

 

“Dann war ich Sänger, der Bilder gemalt hat. Jetzt mache ich beides. Es scheint mir so, als hätte es für mich nie etwas anderes gegeben als Malen und Musik, Bilder und Songs.“
Dass dazwischen mehrere Jahre vergingen, verschweigt er galant. Seit seinem 20sten Lebensjahr stellt er seine Kunstwerke aus und verkauft sie – Songs schrieb er im stillen Kämmerlein bereits als Teenager. Doch erst Dank der  Kollaboration mit der Dichterin Francesca Beard im Jahre 1996 tat Piers mit der Gründung des Gitarren Duos "Charley Marlowe" die ersten Schritte in Richtung musikalische Öffentlichkeit. Die beiden bestritten mit schön-traurigen Liedern das musikalische Rahmenprogramm für Spoken Word Veranstaltungen und spielten vor allem in kleinen Londoner Folk Clubs. Erst als der Percussionist Frank Byng und der Gitarrist Lucas Suarez hinzukamen, wurde das Klangspektrum erweitert und größere Tourneen folgten. Parallel dazu arbeitete Piers immer noch als Maler und nebenbei auch als Komponist und Arrangeur für BBC / Channel 4, wo er Dokumentar- und Fernsehfilme vertonte. Im Jahre 2001 legt er das Bandprojekt auf Eis und arbeitet mit seinem Freund Vincent Ségal an dessen Album " T- Bone Guarnerius“, dass auf dem französischen „Label Bleu“ erschienen ist.
 „Leave No Trace“, ebenfalls auf Label Bleu erschienen ist ein echtes Singer/Songwriter Album, auf dem Piers als Kartograph der menschlichen Seele besonders in seinen großartigen Texten deren Abgründe erforscht. Gleichzeitig findet die Musik ihre Anleihen durchaus bei Größen wie Skip James, Leadbelly, den Mississippi Bluesmen, den eloquenten Melodien eines Ali Farka Toure oder den englischen Anti-Heroen John Renbourn und Nick Drake.
Dazu fällt mir nur noch folgender Satz ein: Zeitlos, auf der Höhe der Zeit und mit jedem Mal hören ein erneute Entdeckung.

 

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Enthält den auf der Compilation forgestellten Track "Where Angels Fly". Wer den Titel mag, wird auch den Rest des Albums mögen.
 

 

2005

Amos Lee - Amos Lee

Bereits auf Tour mit Norah Jones. Wunderschöne Soulstimme zwischen Ben Harper und Donny Hathaway mit unglaublichen Songs. 

 
2005
In Zusammenarbeit mit Calexico. 7 wunderbar verführerische Songs von 2 der derzeit besten Songschreiber. 
2005
Ein Mann und eine Gitarre. Die elektrisierende Atmosphere seiner Bühnenauftritte wird hier hervorragend eingefangen.