Mellow sind nicht nur Brüder im Geiste des ebenfalls aus Frankreich stammenden Duos AIR und haben, genau wie diese, die Musik zum Film eines Sprösslings aus dem Hause Coppola (in diesem Fall nicht die bereits Bekannte Sophia sondern ihr Bruder Roman und dessen Film „CQ“) geschrieben.
Es gibt auch eine handfeste Verbindung zwischen den beiden. So hat Patrick Woodcock, eines der drei Mitglieder, bereits Tuba und akustische Gitarre auf dem Track „Ce matin la“ gespielt, der sich auf AIRs erstem richtigen Album „Moonsafari“ befindet.
Das Trio ist bekannt für sein Talent, retro-futuristische Musik zu komponieren und hat seine Mission durch die Ablieferung des weitgehend instrumentalen Soundtracks, erfolgreich ausgeführt. Den wenigen gesungenen Parts, wie z.B. dem von mir ausgesuchte Stück „Take Me Higher“, verleiht die wunderbare Sängerin Alison David ihre Stimme, bekannt u.a. durch ihre Kollaboration mit den Engländern Red Snapper.
Das Album ist voll von Zitaten und enthält neben einer Reprise der italienischen B Serie „ Rivolizione Sessantanove“ durch den Track „Love On The Moon“ ebenso ein Augenzwinkern in Richtung James Bond.
Auch in den beiden Studio-Alben „Another Mellow Winter“ und „Perfect Colours“ spannen die drei den elektronischen Bogen über 40 Jahre Popgeschichte. Das schein mir überhaupt so ein französisches Ding zu sein, dieses Füllhorn an Zitaten und am Ende denkt man immer noch an die Musik eines Série Noir Films.
Zu sterben schön und das immer wieder.
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