Ashley Slater zählt zu den Musikern, die ich schon seit Jahren bewundere und deren Schaffensweg kontinuierlich weiterverfolge. Auch wenn der Name des Glatzenmannes mit der sexy Stimme, der auch noch unverschämt gut Posaune spielen kann, für viele kein Begriff ist, so werden sich doch die meisten an das erfolgreiche Bandprojekt „Freak Power“ erinnern, dass er Ende der Achtziger Jahre gemeinsam mit einem gewissen Norman Cooke, alias „Fatboy Slim“, startete.

 

Seit dem ist viel Wasser die Themse hinunter geflossen und Slater, der mittlerweile in Brighton wohnt, hat sich mit seinem aktuellen „BigLounge“ Projekt/Album etwas von den temporeicheren Latin/Funk Einflüssen früherer Tage entfernt und einen sehr privaten, individuellen Stil entwickelt. Es geht um persönliche Gefühle und Gedanken, die er hier auf entspannte Art und Weise sowohl musikalisch als auch textlich verarbeitet. Die Bezeichnung „BigLounge“ steht übrigens für Ashleys Wohnzimmer, jenen Ort, an dem er ursprünglich nicht nur die ersten Stücke produziert hat, sondern der mit seinen großen Glasscheiben den Blick hinaus aufs Meer freigibt und die Gedanken fliegen lässt. Das Stück „Private Sunshine“ zeigt einen gereiften Connaisseur, dem es in dieser träumerischen Stimmung mühelos gelingt, chillige Rhythmen mit Jazz- und Klassikelementen zu verbinden. Und dazu noch immer diese Stimme …. wunderbar!

 

 

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2002
Das Album zum Compilation Track ist eine wundervolle musikalische Reise. Tipp!
 
1995
Ein echter Klassiker. Wer erinnert sich nicht an "Tune in/cop out" aus der Levi's Werbung.
 
2006
Edle Kombination aus relaxten Funky-Beats und treibenden Dub Grooves. Vienna Scientists eben.
2005
Traumhafte Stringarrangements, die zwischen Downbeat und Disco schweben. Tipp!.